Digimon Survive — Unser Test
TamerDex' Einschätzung. Kurzfassung: eine wirklich packende, erwachsene Digimon-Story — aber überwiegend eine Visual Novel mit leichten Taktikkämpfen, also wisse, was du kaufst.
Was es richtig macht
Die Story ist der Grund zu spielen — eine wirklich spannende, manchmal düstere Survival-Geschichte, in der deine Entscheidungen bestimmen, wer lebt und wer stirbt und welches von vier Enden du erreichst. Die Besetzung ist stark, die Atmosphäre hervorragend, und die Digimon-Designs und die Sprachausgabe sind ein Leckerbissen für Fans. Die rasterbasierten Kämpfe haben ein sauberes Typen-Dreieck und befriedigende Digitationen mitten im Kampf.
Wo es hakt
Es ist zuerst eine Visual Novel — erwarte lange Lesepassagen zwischen den Kämpfen, einen langsamen Aufbau und weit weniger Kämpfe als in einem typischen RPG. Fans, die auf eine Aufzucht-Sim hofften, wurden kalt erwischt (genau dafür wurde es zum Launch mit Review-Bombing überzogen), also stell dich darauf ein: Das Gameplay ist leicht und das Tempo bewusst gemächlich.
Für wen es ist
Wenn du story-lastige Spiele magst und Lesen nichts ausmacht, ist es eine der einprägsamsten Digimon-Geschichten überhaupt. Kritiker landeten bei rund 81 auf Metacritic, mit einer gespalteneren Reaktion der Fans. Unser Fazit: eine großartige Digimon-Story und ein bescheidenes Spiel — spiel es für die Erzählung und die Enden, nicht für die Kämpfe.
Dies ist TamerDex' eigene Meinung, kein bewerteter Test eines Mediums. Rezeption über Metacritic und OpenCritic.